pressemitteilung

Finanzielle Entlastung für Hebammen

Der Deutsche Bundestag hat am 5. Juni 2014 Maßnahmen für finanzielle Entlastungen für Hebammen beschlossen. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die Hebammenverbände werden verpflichtet, Regelungen darüber zu treffen, dass Hebammen mit typischerweise geringeren Geburtenzahlen bereits für die Zeit ab dem 1. Juli 2014 einen befristeten Vergütungszuschlag erhalten. Hiervon profitieren Hebammen, die Hausgeburten betreuen, Hebammen, die freiberuflich in Geburtshäusern tätig sind, und Beleghebammen, die in der 1:1-Betreuung arbeiten.

Über diesen Erfolg freut sich auch der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Viersen, Uwe Schummer: „Wichtig ist, dass hierbei auch weiterhin die freie Wahl des Geburtsortes gewährleistet ist. Hebammen werden finanziell entlastet, gleichzeitig ist die Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt.“

Ferner ist im Gesetz festgeschrieben, dass Hebammen ab dem 1. Juli 2015 einen Sicherstellungszuschlag erhalten, wenn sie die zu vereinbarenden Qualitätsanforderungen erfüllen und aufgrund zu geringer Geburtenzahlen durch die Prämie wirtschaftlich überfordert sind. Uwe Schummer: „Damit wird dauerhaft gewährleistet, dass auch Hebammen, die wenige Geburten betreuen, die Prämien für ihre Berufshaftpflichtversicherung finanzieren können.“