07.
Mai 2021

Unionspolitiker Kovac, Linnemann und Schummer fordern Impfungen speziell in Betrieben in den Grenzregionen Deutschlands

Foto: Robert Schlesinger

Impfungen sollen Grenzüberquerungen erleichtern

Die Unionspolitiker Kordula Kovac, Dr. Carsten Linnemann und Uwe Schummer fordern Impfungen gegen das Corona-Virus speziell in Betrieben in den Grenzregionen Deutschlands. Von der Aufhebung der Impfpriorisierung von AstraZeneca sollen nicht nur Hausärzte, sondern auch Betriebsärzte in grenznahen Gebieten profitieren.

Kordula Kovac, Mitglied des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union, erklärt: „Impfungen speziell in Betrieben in den Grenzregionen Deutschlands sind ein wichtiger Faktor, um die europäische Integration während der Pandemie vor Ort wieder zu stärken. Die Betriebe und die Berufspendler müssen wieder möglichst reibungslos die Landesgrenzen überqueren können. Deswegen wollen wir speziell die Betriebsärzte in den Grenzregionen in die Impfkampagne einbeziehen. Das Risiko der grenzüberschreitenden Virusverbreitung muss verringert werden. Europäisches Zusammenwachsen lebt von den Austauschbeziehungen.“

Dr. Carsten Linnemann, Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, fügt hinzu: „Es ist wichtig, dass wir alle Kräfte mobilisieren, um möglichst viel möglichst schnell zu impfen. Deshalb fordere ich seit längerem, dass auch Betriebsärzte impfen dürfen. Davon würden auch und gerade die Beschäftigten der Unternehmen in Grenzregionen profitieren, die derzeit besonders hohen Risiken ausgesetzt sind.“

Auch für Uwe Schummer, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ist die schnelle Einbeziehung der Betriebsärzte ein weiterer Turbo, um gerade mit dem freigebenden Impfstoff AstraZeneca Belegschaften sehr schnell durchzuimpfen. Das hilft gegen die Pandemie und es unterstützt eine schnelle wirtschaftliche Erholung. Denn nach der Krise ist vor dem Aufschwung.