12.
Jan 2021

Teamchef, kein Solotänzer

Foto: Daniel Rudolph

In dieser Woche findet der Bundesparteitag der CDU Deutschlands statt. Aufgrund der Corona-Pandemie zum ersten Mal digital. Zugleich werden wichtige neue Weichen gestellt – allen voran wird der neue Vorsitzende unserer Partei gewählt. Dabei habe ich mich schon sehr früh für den Ministerpräsidenten des größten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, ausgesprochen.

Mit ihm wähle ich einen Vorsitzenden, der nicht nur redet, sondern in NRW erfolgreich regiert. Wir brauchen einen Teamchef, keinen Solotänzer. Wir brauchen jemanden, der alle Strömungen unserer Partei zusammenführt. Das hat Armin Laschet schon in NRW zeigen können: Mit seinem Kabinett der besten Köpfe – darunter Karl-Josef Laumann, Herbert Reul, Hendrik Wüst und Ina Scharrenbach – hat er die besten um sich versammelt. Denn nur im Team werden wir die anstehenden Herausforderungen meistern.

Mit ihm haben wir das bevölkerungsreichste Land nach Jahrzehnten wieder zurück unter CDU-Führung holen können. Er führt leise und mit Erfolg. Nicht daherreden – umsetzen und gestalten. Er polarisiert und zerstreitet nicht, sondern vereint. Es darf kein Bruch mit Angela Merkel geben, sondern eine in sich stimmige Weiterentwicklung ihrer erfolgreichen Politik der Mitte. Denn Mehrheiten werden dort gewonnen. Wer nach rechts rückt, verliert. Denn eines ist klar: Der Vorsitzende muss Bundeskanzler können, aber es nicht unbedingt wollen. Ein Werkstück nach dem anderen. Kanzlerkandidat sollte werden, wer für die Union die meisten Prozente holt.