09.
Apr 2020

Mindest-Kurzarbeitergeld für Geringverdiener

Mit dem Kurzarbeitergeld hat die Bundesregierung schnell auf die Corona-Krise reagiert und für viele Menschen Sicherheit geschaffen. Um diese Sicherheit aber auch für Menschen im unteren Lohnsektor gewährleisten zu können, fordert der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Uwe Schummer ein steuerfinanziertes Mindest-Kurzarbeitergeld.

„Unser Ziel muss sein, dass Geringverdiener in Kurzarbeit nicht auf Sozialtransfers angewiesen sein müssen. Das Kurzarbeitergeld muss das Existenzminimum und den Mindestlohn bei Vollzeiterwerbstätigen berücksichtigen“, betont der Arbeitsexperte. Dabei müsse das Mindest-Kurzarbeitergeld durch die Bundesagentur für Arbeit – falls nötig – automatisch aufgestockt werden. Dieser Aufstockungsbetrag soll der BA wiederum aus Steuermitteln zurückerstattet werden. „Mit einem Kurzarbeitergeld in Höhe von 67 oder 60 Prozent des normalen Einkommens rutschen viele direkt in die Grundsicherung. Das müssen wir verhindern“, unterstreicht der Parlamentarier.