31.
Jan 2020

Kurdische Kunst im Deutschen Bundestag

Vom 18. bis zum 23. Januar wurde die Ausstellung „Hün ne bi Tenene – ihr seid nicht allein“ des Kurdischen Künstlers Waleed Ibrahim im Krefelder Südbahnhof gezeigt. Auch der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Viersen, Uwe Schummer, war bei der Eröffnung und durfte einige Worte an die Gäste richten. Darunter geflohene Kurden aus Syrien, die selbst Kunstwerke zur Ausstellung beisteuerten und extra für diesen Anlass aus ganz Deutschland angereist sind.

Ibrahim überreichte dem Parlamentarier am Rande der Eröffnung eine Schatulle, die ein Schreiben an die Mitglieder des Deutschen Bundestages von Kurdischen Künstlern enthält. Darin bedanken sie sich im Namen aller in Deutschland und Europa lebenden Kurden für die klare Verurteilung des Angriffskrieges gegen die Zivilbevölkerung in Nordsyrien. Nunmehr übergab Uwe Schummer die Schatulle dem Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand, in Berlin.

„Wir dürfen die Augen nicht vor dem Leid der Bevölkerung in Syrien verschließen; müssen hinschauen, darüber sprechen. Ausstellungen wie die des Künstlers Waleed Ibrahim geben dem Leid ein Gesicht; helfen uns aber auch, die farbenfrohe und facettenreiche Kultur Syriens zu verstehen“, betont der Bundestagsabgeordnete.