23.
Jul 2018

Endlich Bewegung auf der Strecke des Regionalexpress 10

Das Problem des Niersexpress auf der Strecke von Düsseldorf über Kempen bis nach Kleve ist eine Mischung aus Verspätungen, überfüllten Zügen, defekter Technik und Fehlinformationen am Gleis, welches Pendlern regelmäßig den Arbeitsweg erschwert.
Zugverspätungen und Zugausfällen sind insbesondere auf die veraltete Gleistechnik und die weit überwiegende Eingleisigkeit der Bahnstrecke zwischen Kleve und Geldern zurückzuführen. Damit dies endlich ein Ende hat setzen sich nun zahlreiche Abgeordnete aus Bund und Land ein. Um den Ausbau und die Modernisierung der Strecke voranzutreiben trafen sich nun der Bundestagsabgeordnete des Kreises Viersen Uwe Schummer und seine Landtagskollegen Dr. Marcus Optendrenk und Dietmar Brockes mit dem nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Mithilfe von Land und Bund arbeiten wir an Lösungen um die Strecke bestmöglich auszubauen und Pendlern einen reibungslosen Transfer zu garantieren“, unterstreichen die Abgeordneten.
Als wesentliche Ursachen für die unbefriedigende gegenwärtige Betriebsqualität auf der Bahnstrecke nennt die Deutsche Bahn die Bahnübergangsproblematik mit über 80 Bahnübergangen, die teils stark veraltet und störanfällig sind sowie die stark veraltete Stellwerkstechnik. Die Signalanlagen, Weichen sowie Bahnübergänge bedürfen einer grundsätzlichen Modernisierung. Eine Aufnahme in den gerade zu erstellenden ÖPNV-Bedarfsplan für Nordrhein-Westfalen ist zwingend notwendig.
Weiterhin kritisieren die Politiker, dass es keine weiteren Informationen oder sogar Fehlinformationen bei Ausfall oder Verspätungen gibt. So fallen Züge ohne Begründung aus. Pendler berichten, dass die Anzeigen über eine Verspätung informieren, der Zug jedoch pünktlich abfährt. Solche Fehlinformationen passieren laut Pendlern regelmäßig. „Das darf nicht mehr passieren. Wir fordern Transparenz und Service für die Kunden ein“, betonen Schummer, Optendrenk und Brockes.