admin
17.
Jan
2020

Eine Frage des Gewissens

Foto: Steven Vangermain

Am Montag nutze ich die Zeit, um mit meinen Mitarbeitern Themen und Termine zu besprechen. Über die Weihnachtstage hat sich der Schreibtisch meines Berliner Büros gut gefüllt. Nachmittags findet die Sitzung des Fraktionsvorstandes statt. Wir bereiten die Unionsfraktionssitzung vor. Der Dienstagmorgen beginnt mit der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales. Wir beraten unter anderem den Sachstand der Grundrente. Mittags leite ich die Sitzung der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nadine Schön bespricht mit uns neue Impulse zur Familienpolitik und familiengerechter Arbeitswelt. Anschließend tagt die Fraktion.

Mittwochmorgen findet der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales statt. Als Berichterstatter für das Thema Mobbing am Arbeitsplatz stimme ich für eine Anhörung zu dieser wichtigen Thematik. Danach empfange ich Vertreter der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Wir sprechen über die Entsendung von Arbeitnehmern zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Um 13 Uhr beginnt die Regierungsbefragung mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Dabei spreche ich 100 Jahre betriebliche Mitbestimmung an und wie wir die beiden Welten – klassischer Betrieb und „Plattform-Ökonomie“ – zusammenführen. Ein Weg ist, die Onlinewahl in der Betriebsverfassung zu ermöglichen. Bevor abends eine Namentliche Abstimmung im Plenum des Deutschen Bundestages stattfindet, spreche ich am Rande mit meinem Bundestagskollegen Stefan Rouenhoff über den Stand zum RE 10.

Eine wichtige Debatte mit anschließenden Namentlichen Abstimmungen zur Organspende findet am Donnerstagmorgen statt. Es ist gut, dass wir als Deutscher Bundestag über dieses Thema beraten und dadurch auch eine Debatte in unserer Gesellschaft anstoßen. Denn eines ist klar: Alle beratenden Anträge wollen die Organspendezahlen erhöhen. Nachmittags sind zudem noch einige Abstimmungen zur Besetzung von Gremien. Abends debattieren wir über Barrierefreiheit. Am nächsten Tag fahre ich nach einem Termin beim Arzt in Richtung Heimat.