30.
Mai 2019

Dialog mit Respekt

Während in der Hauptstadt noch über das „Rezo Video“ diskutiert wird, hat der Dialog im Kreis Viersen bereits begonnen. Uwe Schummer traf sich mit der Initiative „Fridays for Future“, um unterschiedliche Themenfelder miteinander zu diskutieren, aber auch um zu hören, warum die Kommunikation zwischen Politik und junger Generation manchmal so schwierig ist. Die Jugendlichen hatten sich an den Abgeordneten gewandt und um ein persönliches Treffen gebeten. Zum Treffen kamen sie mit einem vierköpfigen Team. Lisa Kalverkämper (17), Lisa Moers (18), Laura Hoffhaus (19) und Paul Scheffler (18) hatten Redebedarf. Es sollte ein Treffen auf Augenhöhe werden. Uwe Schummer betonte, dass er sich über die Sachlichkeit und  das Interesse der jungen Abiturienten sehr gefreut habe: „Wir haben voneinander gelernt.“

Neben bundespolitischen Themen – wie dem Klimawandel, der Renten- und der Finanzpolitik – kamen aber auch kommunalpolitische Themen zur Sprache. Christian Pakusch, Leiter des Wahlkreisbüros von Uwe Schummer und der selbst kommunalpolitisch aktiv ist, versuchte den Jugendlichen zu erläutern, warum Prozesse manchmal sehr langsam voranschreiten. Schwerpunkte der Diskussion stellten die ÖPNV-Versorgung, die die Jugendlichen als zu teuer ansehen, die Ausstattung von Schulgebäuden und der Ausbau  der Radwege. Lisa Kalverkämper und ihre Mitstreiter sprachen aber auch die Themen wie Car Sharing und die Möglichkeit von Leihfahrrädern an. Sie wünschen sich, dass Mobilität im ländlichen Raum emissionsärmer und durch weitere Angebote ausgebaut wird.

„In den vergangenen Wochen sollte die CDU gelehrt haben, dass die Sprache und die Kommunikation mit der jungen Generation von besonderer Bedeutung ist“,  betont Uwe Schummer. Nach über zwei Stunden intensiver Diskussion verständigten sich die Vertreter von  „Fridays for Future“ und Uwe Schummer darauf, dass der Abgeordnete die Jugendlichen auf einer weiteren Veranstaltung besuchen wird. Uwe Schummer warb dafür, dass sich die Vier und ihre Mitstreiter politisch engagieren sollten. „Gibt euren Anliegen eine Stimme und bringt sie aktiv in die Räte der Städte und Gemeinden ein“, ermunterten Uwe Schummer und Christian Pakusch. Die vier Vertreter von „Fridays for Future“ wünschten sich abschließend von der Politik, dass man der Jugend mit Akzeptanz und Ernsthaftigkeit begegnet und dass politisches Handeln schneller wird.