09.
Mai 2014

Bundesregierung setzt sich für Hebammen ein

Uwe Schummer zu Gast im Geburtshaus Fidelis.

Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Viersen, Uwe Schummer, freut sich über konkrete Fortschritte bei der Versicherung von Hebammen. Nachdem die großen Berufsversicherungen angekündigt hatten, ab 2015 keine Haftpflichtversicherung mehr für Geburtshelferinnen anzubieten, hat die Bundesregierung nun erste konkrete Schritte unternommen um den Hebammen zu helfen. Für viele freiberufliche Hebammen hätte ein Auslaufen der Versicherungen das berufliche Ende bedeutet. Im Februar hatte Uwe Schummer deshalb das Geburtshaus Fidelis in Dülken besucht.
Inzwischen gibt es ein Angebot der Versicherungswirtschaft, mit dem sichergestellt ist, dass der Gruppenhaftpflichtvertrag des Deutschen Hebammenverbandes bis zum Sommer 2016 weiter angeboten wird.
In einer interministeriellen Arbeitsgruppe, an der auch Vertreter der Hebammen, der Sozialversicherungen sowie der privaten Versicherungswirtschaft beteiligt sind, wurden zudem weitere Maßnahmen abgestimmt. So sollen unter anderem die Vergütung für Geburtshilfeleistungen erhöht werden und die Versicherungsprämien stabilisiert werden. Der deutliche Anstieg der Schadensersatzansprüche hatte erst zu den sprunghaft ansteigenden Haftpflichtprämien der Hebammen in den vergangenen Jahren geführt. Durch eine Begrenzung der Höchstschäden soll dem entgegengewirkt werden.
Über diese Entwicklungen freut sich Uwe Schummer: „Der gemeinsame Einsatz von Hebammen, Eltern und Politik hat sich gelohnt.“