31.
Aug 2018

Bürgerbus ist wichtiger Bestandteil der Mobilität in der Stadt Willich

Auf Gegenbesuch kamen nun der heimische Bundestagsabgeordnete, Uwe Schummer, und sein Mitarbeiter, Christian Pakusch, der zugleich auch Vorsitzender des Willicher Planungsausschusses ist. Der Abgeordnete hatte die Fahrer des Bürgerbusverein Anrath als Dank für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und zum 15. jährigen Jubiläum nach Berlin eingeladen. „Der Bürgerbus ist ein wichtiger Bestandteil der Mobilität in unserer Heimatstadt. Durch das Angebot wird gerade älteren Menschen eine wichtige Unterstützung beim Einkauf, Besuch von Freunden oder dem Arztbesuch geboten“, unterstrichen Uwe Schummer und Christian Pakusch.

Gemeinsam tauschten sich die Politiker und die Fahrer unter Leitung ihres Vorsitzenden, Matthias Zeies, intensiv über zahlreiche Themenfelder aus. Hierbei ging es auch um Förderprogramme der Bundesregierung, die die Elektromobilität in Deutschland weiterausbauen sollen. Aktuell werden im Willicher Stadtgebiet hierzu die Rahmenbedingungen durch das Aufstellen von zahlreichen Ladesäulen geschaffen. Neben den bundespolitischen Themen wurden aber auch zahlreiche kommunale Projekte angesprochen. Matthias Zeis hatte einen Fragenkatalog vorbereitet, zu dem der Abgeordnete und der Kommunalpolitiker ausgiebig Stellung bezogen.

Hierbei ging es um verkehrspolitische Themen in der Stadt Willich, beispielsweise um die Errichtung des Kreisverkehrs an der Hausbroicher Straße, bis zu der Bezahlbarkeit von Wohnraum und dem ÖPNV.  Schummer und Pakusch unterstrichen, dass hohe Ticketpreise den ÖPNV und somit den Umstieg von Auto auf Bus und Bahn, unattraktiv erscheinen lassen. Hierzu will man sich nun mit dem VRR austauschen. Aufgrund der zahlreichen Verkehrsthemen, die insbesondere Landstraßen betrafen, schreiben Uwe Schummer und Christian Pakusch, nun den Regionalleiter von Straßen NRW an. Mit ihm will man sich vor Ort die Probleme (fehlerhafte Ampelschaltung, schlecht gepflegte Radwege, Geschwindigkeitsbegrenzungen) ansehen und beseitigen. „Straßen NRW die Probleme der betroffenen Bürger wiedergespiegelt bekommen. Das geht am besten vor Ort.“