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27.
Jan 2019

Ausbildung bei der NordWestBahn vorantreiben

Aufgrund der zahlreichen Ausfälle bei der NordWestBahn hatten sich der heimische Bundestagsabgeordnete, Uwe Schummer und sein Kollege, der Landtagsabgeordnete Dr. Marcus Optendrenk, in einem Schreiben an den Geschäftsführer, Dr. Rolf Erfurt, gewendet und eine schnelle Lösung eingefordert. Hierzu wollten die Politiker sich auch in einem persönlichen Gespräch austauschen. Dieses Gespräch fand in der vergangenen Woche im Düsseldorfer Landtag statt. Das Kernproblem sind fehlende Fachkräfte. Der Wettbewerb und das Abwerben von Personal sind zwischen den Anbietern sehr intensiv.

Gemeinsam einigten sich Politik und Geschäftsführung darauf,  die Attraktivität des Beruf ‚Lokführer‘ voranzurtreiben. Die NordWestBahn legt bereits heute einen großen Wert auf die eigene Ausbildung und investiert über 1,6 Mio. EUR im Jahr in die Aus- und Fortbildung  ihrer Mitarbeiter. Jedoch ist festzustellen, dass bei 600 Bewerbern nur rund zehn Prozent die Vorrausetzungen für die 10-monatige Ausbildung zum  Lokführer erfüllen. Schummer und Optendrenk setzen sich nun dafür ein, dass der Bund, die Agentur für Arbeit und auch das Land Quereinsteigern die Möglichkeit bieten, den Beruf zu erlernen und aufzunehmen.  Bereits in der Ausbildung ist mit einer attraktiven Entlohnung zu rechnen. Diese liegt bei rund 2.100 Euro. Nach der Ausbildung kann ein Lokführer im Branchenschnitt rund  3.600 EUR mit Sonderzahlungen auch noch einige hundert EUR mehr im Monat verdienen.  . „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass dieses Berufsfeld wieder mehr an Attraktivität gewinnt“, unterstrichen Marcus Optendrenk und Uwe Schummer. „Der Verkehr auf der Schiene wird weiter zunehmen – Lokführer ist somit ein wirklich sicherer und krisenfester Job“, so Optendrenk und Schummer. Des Weiteren verständigten sich die Abgeordneten mit Rolf Erfurt darauf, dass man gemeinsam mit der NordWestBahn auch am Rhein-Maas Berufskolleg für das Berufsfeld Lokführer und Servicemitarbeiter  wirbt.

Mit intensiver Ausbildung und ausreichendem Fachpersonal kann sichergestellt werden, dass die NordWestBahn ihrem Auftrag zuverlässig gerecht wird. Kernaufgabe ist nun, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. Dies kann nur erreicht werden, wenn keine Züge mehr aufgrund von fehlendem Personal ausfallen.