12.
Jun 2020

Abgeordnete aus dem Kreis Viersen unterstützen Initiative für „Begleitetes Fahren ab 17 Jahren“ auch im deutsch-niederländischen Grenzraum

Die Kreis Viersener Abgeordneten Stefan Berger (Europa), Uwe Schummer (Bundestag) und Marcus Optendrenk (Landtag) machen sich für die gegenseitige Anerkennung von Fahrpraxiskonzepten im deutsch-niederländischen Grenzraum stark. So soll das „Begleitete Fahren ab 17 Jahren) das weitere Lernen auch in den Niederlanden ermöglichen. Umgekehrt soll das niederländische System „2toDrive“ auch auf der deutschen Seite gelten. „Es gibt inzwischen vergleichbare Regelungen zwischen Deutschland und Österreich. Daran können wir uns hier orientieren“, meint der Schwalmtaler Europaabgeordnete Stefan Berger. Im niederländischen Verkehrsministerium gibt es bisher aber noch Vorbehalte gegen eine solche Regelung. „Wir hören wiederholt von Familien und Versicherungsunternehmen, dass es bei dem „Begleiteten Fahren mit 17“ gerade bei uns im Grenzraum praktische Hindernisse gibt, die mit einer solchen gegenseitigen Anerkennung leicht überwunden werden können“, so der Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer. „Wir wollen aus gutem Grund keine Zollhäuschen mehr zwischen Elmpt und Leuth“, so der Willicher. Deshalb sei es nur logisch, dass man auch bei den vergleichbaren Fahrpraxiskonzepten zu einer schnellen gegenseitigen Anerkennung komme. Marcus Optendrenk, der auch Vorsitzender der Parlamentariergruppe NRW-Benelux im Landtag ist, sieht die große Chance, jungen Menschen im Kreis Viersen und in Limburg auch auf diese Weise die Vorteile des gemeinsamen „Europas“ deutlich zu machen. „Mit einer gegenseitigen Anerkennung wird Europa geradezu im wörtlichen Sinne „erfahrbar“. Gleichzeitig schaffen wir Rechtssicherheit für alle Beteiligten“, erläutert Optendrenk. Die gemeinsame Initiative von Abgeordneten aus den verschiedenen Parlamenten geht auf einen Impuls des Aachener Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke zurück und ist inzwischen von 55 Abgeordneten unterschrieben worden.