01.
Mär 2019

Ausbildung ist wichtiger Standortfaktor

Der heimische Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer und Christian Pakusch, Vorsitzender der CDU Willich und Vorsitzender des Kreisausschusses für Bildung und Familie, tauschten sich mit dem Vize-Präsidenten der Handwerkskammer, Karl-Heinz Reidenbach aus. Die drei Männer verbindet der gemeinsame Wohnort, alle drei leben in Willich. Neben dieser Gemeinsamkeit ist aber auch die Stärkung der beruflichen Ausbildung eine gemeinsame Herzensangelegenheit. Reidenbach ist seit 20 Jahren Mitglied des Betriebsrats der Firma seines Arbeitgebers, davon 15 als Betriebsratsvorsitzender. In seiner Freizeit engagiert er sich als Bürgerbusfahrer in Anrath.

Uwe Schummer und Christian Pakusch diskutierten mit dem Vize der Handwerkskammer, welche Möglichkeiten für Politik und Handwerk bestehen, um die Ausbildung im Handwerk voran zu treiben. Neben den Themen der Unterstützung von Auszubildenden bei der Vergütung und Mobilität ging es bei dem Gedankenaustausch aber auch um die Thematik der gesellschaftlichen Anerkennung von Ausbildungsberufen. Uwe Schummer setzt sich seit Jahren für die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Ausbildung ein. In einer jüngst vorgestellten Studie der IHK hat sich gezeigt, dass aktuell bei den Dienstleistern noch jede zweite Stelle unbesetzt ist. Etwas positiver ist die Quote der offenen Stellen bei den verarbeitenden Branchen, hier liegt sie bei 28 Prozent. „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Aktivitäten der Agentur für Arbeit, der Kammern und der Unternehmen zu bündeln“, unterstrichen Uwe Schummer und Christian Pakusch. Gerade in der Stadt Willich, mit den großen Gewerbegebieten Münchheide und Stahlwerk Becker, ist Vorhaltung von Fachkräften ein wichtiger Standortfaktor. „Wir müssen alles daran setzen, dass wir jungen Menschen bereits frühzeitig einen Einblick in die Unternehmenswelt geben, damit sie sich orientieren können und nach ihren individuellen Stärken die Wahl für den Einstieg in das Arbeitsleben wählen, unabhängig von Ausbildung oder Studium“, so der heimische Bundestagsabgeordnete