04.
Jul 2018

Scharfe Kritik am Vertreter des bpa-Arbeitgeberverbandes für die private Sozialwirtschaft

Uwe Schummer im Plenarsaal des Deutschen Bundestages.

Scharf kritisiert der Vorsitzende der CDU/CSU-Arbeitnehmergruppe im Deutschen Bundestag die Weigerung des früheren Wirtschaftsministers und heutigen Vertreter des bpa-Arbeitgeberverbandes für die private Sozialwirtschaft, Tarifverträge mit den Gewerkschaften abzuschließen.

„Nicht Herr Brüderle entscheidet, wann eine Gewerkschaft eine Gewerkschaft ist und wer in der Tarifautonomie verhandelt, sondern die Facharbeitgeberverbände mit den Fachgewerkschaften. Seine Ablehnung mit ver.di zu sprechen und stattdessen eine einseitige Arbeitgeberposition zu diktieren, ist meilenweit entfernt von jeder ordnungspolitischen Solidität. Nur gute Löhne und vertretbare Arbeitszeiten, die im Konsens zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter vereinbart werden, erhöhen die Motivation, diesen wichtigen und wertvollen Beruf zu ergreifen. Wir unterstützen unseren Gesundheitsminister Jens Spahn in seinen Bemühungen, in der konzertierten Aktion Pflege auch das Thema allgemeinverbindlicher Tariflöhne in der Pflege zu besprechen. Zu diesem Ziel hat sich die Union im Koalitionsvertrag verpflichtet“, so Uwe Schummer.