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20.
Mai 2014

Teilhabe für Menschen mit Behinderungen in allen Lebenslagen verbessern

Uwe Schummer und die Beauftragte der Bundesregierung für behinderte Menschen Verena Bentele

Am 19. Mai 2014 kamen die sozial- und behindertenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der CDU-Fraktionen der Landtage zu einem Gespräch mit Fachpolitikern der Unionsfraktion zusammen. Dazu erklärt der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Uwe Schummer MdB:

„Die behindertenpolitischen Herausforderungen für diese Wahlperiode sind groß.Die Fachpolitiker der Unionsfraktionen von Bund und Ländern sind sich einig, dass noch in dieser Wahlperiode ein Bundesteilhabegesetz in Kraft treten soll. In der Kindertagesstätte oder Schule, im Beruf, beim Wohnen oder in der Freizeit muss Teilhabe in allen Lebensbereichen möglich sein. Es gilt der Grundsatz `so viel Teilhabe wie möglich, so viel Unterstützung wie nötig`. Dies bekräftigten sie in einem gemeinsamen Fachgespräch, an dem auch die Beauftragte für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, teilnahm. Die Ländervertreter unterstützen zudem die Initiative der Unionsfraktion, die Beteiligung von Schwerbehindertenvertretung in den Betrieben zu stärken. Sie sind ein verlässlicher Partner für alle Beschäftigtenmit Beeinträchtigungen, wenn es um Maßnahmen zur Prävention, Beratung und Unterstützung in Antragsverfahren geht.Die Weiterbeschäftigung bis zum Rentenalter ist ein zentrales Ziel der Politik der Union, das gemeinsam mit den Schwerbehindertenvertrauenspersonen effizient verwirklicht werden kann. Zwei Bundesländer haben bereits Initiativen auf den Weg gebracht, um Assistenzhunde als Hilfsmittel anerkennen zu lassen. Aktuell fehlen bundeseinheitliche Kriterien sowie Qualitätsstandards für die Ausbildung der Hunde.Vor allem Diabetiker und Epileptiker können mit Hilfe ihrer Assistenzhunde präventiv Anfälle und somit kostenintensive Klinikaufenthalt vermeiden. Die Unionfraktion wird diese Initiativen aktiv unterstützen.“