28.
Okt 2016

Stärkung des Freiwilligendienstes – Uwe Schummer trifft Bundessprecher aus Kempen

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Der Bundesfreiwilligendienst, der 2011 in Deutschland eingeführt wurde, ist ein wichtiges Instrument für viele Institutionen, um Unterstützung für ihre Arbeit zu erlangen. Der Dienst wurde von der Bundesregierung als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht gegründet. Seit der Einführung des Dienstes haben sich mehr als 216.000 Bürger engagiert. Ein wesentlicher Unterschied zum ehemaligen Zivildienst ist auch die fehlende Altersbegrenzung. Den Freiwilligendienst kann jedermann leisten, egal ob Jung oder Alt.

Der Kempener Karl-Georg Kreft (59) hat diese Gelegenheit auch genutzt und bis Mai dieses Jahres 2016 seinen Bundesfreiwilligendienst bei der evangelischen Kirche in der Thomasstadt geleistet. Neben dieser Tätigkeit ist Kreft einer von 12 Bundessprechern. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dominik Evcimen sprachen sie nun mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer über ihre die Arbeit der Bundessprecher in ihrer in der Funktion als Sprecher für die Bundesfreiwilligen.  Der Abgeordnete unterstützt die Idee, die Beteiligungsrechte im BFD zu stärken und will dies auf Bundesebene – im Bundestag und in seinen Unterausschüssen – zum Thema machen.

Die beiden Sprecher und Uwe Schummer waren sich einig: „Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie muss täglich gelebt werden. Auch im Bundesfreiwilligendienst muss die Möglichkeit geboten sein mitzubestimmen, Entscheidungen zu gestalten und etwas für die Freiwilligen auf den Weg zu bringen.“ Der Bundestagsabgeordnete unterstrich: „Es freut mich sehr, dass so viele Menschen wichtige Beiträge für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft leisten. Der Bundesfreiwilligendienst ist hierfür ein hervorragendes Instrument. In dieser Zeit können Erfahrungen gesammelt werden, die das ganze Leben prägen.“