31.
Jan 2018

Schummer: Opfer der “Euthanasie”-Morde nicht vergessen

Uwe Schummer MdB legt Kranz für die Opfer der "Euthanasie"-Morde nieder.

Kranzniederlegung am Gedenk- und Informationsort der Opfer der “Euthanasie”-Morde

Am heutigen Mittwoch gedenken Abgeordnete des Deutschen Bundestages fraktionsübergreifend gemeinsam mit Betroffenen und Verbänden den Opfern der „Euthanasie“-Morde an der Gedenkstätte in der Tiergartenstraße 4 in Berlin. Hierzu erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Menschen mit Behinderung, Uwe Schummer:

„Tiergartenstraße 4. Ein Ort, an dem vor mehr als 70 Jahren das unbegreifliche Grauen der “Euthanasie”-Morde durch die Nationalsozialisten organisiert wurde. Zum Gedenken haben sich Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Betroffene und Verbände zusammengefunden.

Eine Zeit der Barbarei, in der zwischen „wertem“ und „unwertem“ Leben unterschieden wird, darf es nie wieder geben. Deshalb ist die Erinnerungskultur in Deutschland wichtige Grundlage der demokratischen Identität.  Mehr als 300.000 Menschen mit Behinderung wurden in der Nazi-Diktatur systematisch gefoltert und getötet.

Heute leben rund acht Millionen anerkannt schwerbehinderte und wesentlich behinderte Menschen in Deutschland. Sie sind Teil unserer Gesellschaft und leben zunehmend selbstbestimmt in unserer Mitte. Teilhabe statt Ausgrenzung ist die Leitlinie der Union für eine demokratische und menschliche Gesellschaft. Die Union als christlich orientierte Fraktion wird jeden Rückfall in völkisches Denken politisch bekämpfen. Es gilt der Verfassungsgrundsatz: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar‘.“