15.
Feb 2018

Radeln für mehr Bildung – Einmal bis zum Nordkap und zurück

Uwe Schummer traf sich mit dem "Team Nordkap" und sprach mit der Gruppe über ihre Ziele auf der 80 tägigen Tour für den guten Zweck.

Uwe Schummer traf sich mit dem "Team Nordkap" und sprach mit der Gruppe über ihre Ziele auf der 80 tägigen Tour für den guten Zweck.

Ende April ist es soweit: In 80 Tagen mit dem Rad zum Nordkap und zurück. Sechs Ruheständler aus dem Kreis Viersen machen sich auf den Weg; für die berufliche Bildung der Jugend in der Dritten Welt. „Das Ziel der Tour ist nicht nur der hohe Norden sondern auch die nachhaltige Unterstützung von Menschen in ärmeren Regionen der Welt“, berichtet die Delegation im Gespräch mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten, Uwe Schummer. Der Abgeordnete ist selbst Unterstützer des Projektes und fördert es finanziell.  „Es freut mich sehr, dass dieses außerordentliche Engagement aus meinem Heimatkreis kommt und ich unterstütze dieses Projekt gerne“, sagt Uwe Schummer.

Auf der Strecke vom Niederrhein bis zum Nordkap müssen insgesamt 7160 Kilometer überwunden werden, bevor die Tour wieder in Nettetal endet. Das Erlebnisprojekt soll mit einem sozialen Projekt verknüpft werden, welches sich sinnvoll und nachhaltig in die derzeitige Weltlage einfügt und benachteiligte Menschen in ihrer Entwicklung unterstützt. Entschieden hat sich die Truppe für ein Projekt der Welthungerhilfe. Das Programm „Skill–up!“ will Jugendlichen Hoffnung geben, ganz nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Jugendlichen soll die Chance gegeben werden, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Das Programm setzt auf Ausbildungsmodule in lokalen Werkstätten sowie den Aufbau von Ausbildungszentren. In der Kfz- und Zweiradmechanik, der Schweißtechnik, im Friseur-, Tischlerei- und Töpferhandwerk werden Ausbildungen durchgeführt und von den Regierungen der Länder durch einen offiziellen Arbeitspass anerkannt. „Dieses Projekt hilft jungen Menschen die Zukunftschancen in ihrem Heimatland zu verbessern, Fluchtursachen zu bekämpfen und einen Beitrag zur Völkerversöhnung zu leisten“, betonen die Mitglieder des Nordkap-Teams. „Unser Ziel ist es eine stolze Summe zu ‚erstrampeln’“, unterstreicht Josef Herkenrath im Gespräch mit dem Abgeordneten. Jeder kann das Team unterstützen. Pro Kilometer kann ein freigewählter Betrag gespendet werden. Alle Einnahmen fließen ohne Abzüge in das Projekt.

Weitere Informationen, wie beispielsweise das Spendenkonto, werden unter www.nordkap-team.de bereitgestellt.