06.
Feb 2017

Lebenshilfe steht für Toleranz und Leben

Richtfest Dülken 058

Letzte Woche war Uwe Schummer MdB, der auch Landesvorsitzender der Lebenshilfe NRW ist, beim Richtfest des neuen Appartementhauses der Lebenshilfe Viersen. Im Dülkener Neubaugebiet Burgacker entsteht für circa 1,9 Millionen Euro ein Haus mit sechs Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderung. Rollstuhlgerechte Räume im Erdgeschoss bieten Platz für fünf weitere Mieter. Schummer war sichtlich begeistert, dass so viele Bürger vor Ort waren. Vor allem, dass sich Menschen aus der unmittelbaren Nachbarschaft für die neuen Mieter interessierten, freute ihn.

In seinem Grußwort ging er darauf ein, dass die Lebenshilfe mit dem völkischen Gedankengut der AfD unvereinbar ist. „Dass ein prominentes Gesicht dieser Partei, einige Tage vor dem Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus; einige Tage vor dem Gedenken an die ermordeten Menschen mit Behinderung, von einer „Erinnerungspolitischen 180-Grad-Wende“ spricht, zeigt auf ein Neues dessen hässliche Fratze. Wir sind gegen Ausgrenzung aller Art. Stolz macht es mich, dass so viele Menschen täglich – auch auf dem Richtfest – Farbe bekennen; sich gegen Intoleranz und Anfeindungen aussprechen“, so Schummer.

 

Von links nach rechts: (hinten) Sandra Thoneick (Gruppenleitung Dülken), Uwe Schummer MdB, Michael Jansen und Thomas Jörissen (Zimmermänner), Christina Minten (stellv. Vorsitzende Lebenshilfe), Michael Behrendt (Geschäftsführer Lebenshilfe), Sabine Anemüller (Bürgermeisterin), Gregor Dewey (Architekt) (vorne) Bernd Gartmann und Volckmar Bessel (Klienten der Lebenshilfe)

Foto: Lebenshilfe Kreis Viersen