admin
30.
Sep
2016

Kanzlerin und Schützenzug

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Der Montagmorgen beginnt mit einem Werkstattgespräch der Unionsfraktion des Deutschen Bundestages zum Thema Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen. Abends bin ich in der Sitzung der Landesgruppe NRW. Schwerpunktthema ist der von mir mitinitiierte Gruppenänderungsantrag zu klinischen Forschungen an nichteinwilligungsfähigen Menschen zu medizinischen Zwecken.

Der Dienstag beginnt um 8 Uhr mit einem Austausch zum Teilhabegesetz mit der Arbeitsgruppe Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Anschließend bin ich in der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung. Mittags treffe ich Bundesminister Hermann Gröhe MdB und spreche mit ihm über das Thema Pflege. Danach überreiche ich Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, gemeinsam mit Dr. Thomas Feist MdB und dem Direktor der Deutschen Zentralbücherei für Blinde, Prof. Dr. Thomas Kahlisch, den kleinen Katechismus in Blindenschrift. Dieser wurde im Rahmen des 500. Jubiläums der Reformation erstmalig in Brailleschrift übertragen. Nach der Fraktionssitzung besuche ich die Veranstaltung „MdB trifft THW – Vielfalt im Einsatz“. Anschließend begrüße ich 60 Schüler und Lehrer von der Gesamtschule Brüggen im Deutschen Bundestag.

Mittwochmorgen bin ich im Ausschuss Arbeit und Soziales. Mittags empfange ich Vertreter der Diakonie Deutschlands. Abends begrüße ich zwei weitere Schulklassen der Gesamtschule Brüggen, die im Rahmen ihrer Abschlussfahrt Berlin besuchen. Danach nehme ich an der offenen Fraktionssitzung zum Thema Bundesteilhabegesetz teil. Donnerstagmorgen finden zwei Namentliche Abstimmungen im Plenum statt. Danach führe ich ein Gespräch zum Bundesteilhabegesetz mit der Gruppe der Frauen der Unionsfraktion des Deutschen Bundestages. Abends stimmen wir im Plenum über die deutsche Beteiligung am NATO-Einsatz im Mittelmeer ab und es besuchen mich Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule aus Viersen.

Freitagmorgen spreche ich mit Kordula Schulz-Asche MdB, Kathrin Vogler MdB und Ulla Schmidt MdB über den aktuellen Stand und dem weiteren Verlauf unseres gemeinsamen fraktionsübergreifenden Änderungsantrags, der sich gegen die fremdnützige Forschung an nichteinwilligungsfähigen Menschen ausspricht. Danach freue ich mich auf Menschen aus der Heimat; unter anderem kommt der Fahnenzug „Gut Schluck“ des Schützenvereins Klein-Jerusalems 1854 e.V. bei dem ich in diesem Jahr Zugkönig sein durfte. Am Wochenende geht es wieder an den Niederrhein.