28.
Mai 2013

Familienunternehmen in dritter Generation

2013-05-28 Familienunternehmen in dritter Generation

Uwe Schummer besuchte gemeinsam mit Vertretern der CDU Grefrath unter der Leitung der Vorsitzenden Kirsten Peters das Familienunternehmen Delschen, Spezialwerk für Sonnenschirmständer, in Grefrath. „Jetzt, wo die warme Jahreszeit beginnt, wird es bei uns wieder ruhiger“, erklärte Senior-Chef, Heinz- Wilhelm Delschen den Besuchern. Die Produktion läuft gerade im Herbst und Winter auf Hochtouren, dann wird für die Sommermonate bestellt. Erst seit den 60er Jahren werden im Werk der Familie Delschen Sonnenschirmständer hergestellt. Bei der Gründung des Unternehmens hatte Josef Delschen noch mit Beton-Kesselöfen begonnen. Als sich abzeichnete, dass es für dieses Produkt nicht mehr die notwendige Nachfrage geben würde, entschied man sich dafür Betonsonnenschirmständer zu produzieren. Insgesamt denkt man im Familienunternehmen perspektivisch. So verwundert es nicht, dass im Jahre 2004 Heinz-Wilhelm Delschen seinen Söhnen, Volker und Gernot, das Unternehmen in dritter Generation überließ. Die Produktionsstätte ist auf dem neuesten Stand der Technik. In einer Schicht werden bis zu 800 Schirmständer produziert. Im Jahr sind es rund 200.000 Stück. Beim Rundgang durch die Produktion konnten die Politiker sich einen Eindruck verschaffen, dass jeder Schritt in der Produktionskette genau abgestimmt ist. Neben 10 Beschäftigten in der Produktion und weiteren 6 im Verkauf, leisten moderne Maschinen ihre Unterstützung. „Die Maschinen erleichtern die Arbeit sehr. Man darf nicht vergessen, die Schirmständer beginnen bei einem Gewicht von 40 kg“, so Volker Delschen. Im Werk in Grefrath werden ausschließlich Betonschirmständer hergestellt. Die Produktpalette umfasst aber auch Kunststoff-, Holz- ,Metall- und Granitschirmständer. Diese werden zum Sortiment hinzugekauft. Zu den größten Abnehmern der Produkte gehören u.a. die Unternehmen IKEA und Kettler. Uwe Schummer und Kirsten Peters lobten die Firmenphilosophie. „Es ist sehr erfreulich für den Kreis Viersen, solche Familienbetriebe in der Unternehmensstruktur zu haben“, lobten Uwe Schummer und Kirsten Peters.