31.
Mär 2017

Bund reduziert Schienenlärm

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Der Deutsche Bundestag hat in dieser Woche einstimmig das Schienenlärmschutzgesetz verabschiedet. Ab dem Fahrplanwechsel 2020/21 gelten Richtlinien, die nur leise Güterwagen beziehungsweise laute mit reduzierter Geschwindigkeit, einhalten können. Bis 2020 soll im Vergleich zu den Jahren 2008/2009 der Lärm deutschlandweit halbiert worden sein.

Um dies zu erreichen, werden Stationen eingerichtet, die die Schallemissionswerte überwachen. Zudem wird die Entwicklung von leiser Technik bei Güterwagen vorangetrieben. Das unionsgeführte Bundesverkehrsministerium stellt im Rahmen des Projektes „Innovativer Güterwagen” 30 Millionen Euro bis 2018 bereit, damit Prototypen für neue Güterwagen gebaut und getestet werden. Diese sollen umweltschonender, energiesparender und leiser werden. Aber auch die Erprobung neuer Lärmschutztechnologien an Teststrecken und die Anschaffung neuer Güterwagen, die die Standards einhalten, werden vom Bund gefördert.  Ferner wird die Umrüstung der Güterwagen auf Flüsterbremsen bis 2020 mit bis zu 152 Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium unterstützt.

Schummer: „Lauter Schienenverkehr stört und ist schädlich für die Gesundheit. Das neue Gesetz ist ein guter Schritt in eine  verkehrsberuhigte Nachbarschaft.“