13.
Mär 2018

Bund fördert freiwillige Vorsorge

Foto: Uwe Schummer vor dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.

Foto: Uwe Schummer vor dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.

Seit 1. Januar 2018 gilt das Betriebsrentenstärkungsgesetz. Vor allem Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen profitieren. Darauf weist der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer hin.

So wurde der Förderbetrag für Geringverdiener verbessert. Arbeitgeber von Mitarbeitern, die bis 2.200 Euro brutto monatlich verdienen und eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Alterssicherung erhalten, werden vom Staat unterstützt. Der Förderbetrag beträgt 30 Prozent des zusätzlichen Arbeitgeberanteils; maximal 144 Euro. Zudem sparen Arbeitgeber Sozialabgaben, wenn dies über die Entgeltumwandlung geschieht. Dabei wird ein Teil des Lohns des Beschäftigten für die betriebliche Altersversorge verwendet.  Arbeitgeber sind ab 2019 verpflichtet, die eingesparten Sozialabgaben an den Mitarbeiter als Arbeitgeberzuschuss weiterzugeben. Dies gilt für Direktversicherungen, Pensionskassen und -fonds. Weiter werden Versorgungsleistungen nicht auf Sozialleistungen angerechnet. Dabei bleiben freiwillige Zusatzrenten bis 208 Euro anrechnungsfrei. Dies gilt für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie bei der ergänzenden Hilfe zum Lebensunterhalt in der Kriegsopferfürsorge.

„Freiwillige Vorsorge lohnt sich und ist ein guter Schutz vor Altersarmut. Dass der Bund durch gezielte Maßnahmen Arbeitnehmer stützt und zeitgleich Arbeitgeber nicht zusätzlich belastet, ist ein sinnvoller Weg und sollte stärker bekannt werden“, so Uwe Schummer.